Stadt Land Schlaf

Schlafcoaching
für Babys und Kleinkinder

4 Wege, wie du unbeabsichtigt deine Einschlafbegleitung sabotierst

Kennst du das? Du weißt genau, wann du dein Kind ins Bett bringen musst, damit es weder zu müde noch zu wach zum Einschlafen ist. Das Schlafzimmer ist abgedunkelt, es ist nicht zu warm und nicht zu kalt, und eigentlich sollte er oder sie in wenigen Minuten eingeschlafen sein. Trotzdem dauert die Einschlafbegleitung gefühlt ewig. 

Hier sind 4 typische Situationen, in denen wir uns unbeabsichtigt selbst sabotieren, und meine Tipps, wie du sie vermeiden kannst.

Du hast dir etwas vorgenommen für die Zeit, in der dein Kind schläft.

Während dein Kind Nickerchen hält oder nachts selig schlummert, möchtest du die Steuererklärung/den Haushalt/etwas anderes Dringendes erledigen. Gedanklich sitzt du schon am Schreibtisch oder machst den Abwasch, aber dein Kind hat andere Pläne und turnt ausgerechnet heute munter im Bett herum. Deine innere Unruhe und Angespanntheit überträgt sich auf dein Kind, das nun nicht mehr so leicht in den Schlaf findet wie üblich. 

Tipp:  Versuche, dir mehr Puffer zu lassen zwischen der Einschlafbegleitung und der Aufgabe, die du erledigen musst. Bleib entspannt (auch wenn das manchmal nicht leicht ist). Wenn du nervös bist oder angespannt, wird dein Kind auch nicht schneller einschlafen. Im Gegenteil!

Du bringst dein Kind ins Bett und hast selber gerade dringende Bedürfnisse.

Einschlafbegleitung und du hast Hunger, Durst oder eine volle Blase? Auch eine ungünstige Kombination. Hier verhält es sich ähnlich wie bei den Aufgaben, die du dir vorgenommen hast. Du bist unruhig und nicht bei der Sache, und dein Kind merkt es auch. Noch schlechter ist es, wenn du leicht hangry wirst (also schnell gereizt bist, wenn du Hunger hast). 

Tipp: Iss oder trink vor dem ins Bett bringen am besten selbst etwas, besonders wenn du schon weißt, dass es potentiell länger dauern könnte. Es muss kein 4-Gänge-Menü sein, eine Kleinigkeit genügt.

Die Abendroutine ist zu aufregend.

Vor dem Einschlafen spielt ihr erst noch eine Runde Verstecken, macht eine Kissenschlacht oder rennt gemeinsam durch die Wohnung? Ziel der Abendroutine sollte sein, dass dein Kind Zeit bekommt, runterzukommen, sich auf den Abend und das Schlafen gehen einstellen kann und ihr gemeinsam Zeit verbringt. Körperliche Betätigung hat leider oft die Wirkung, dass dein Kind dann wieder richtig wach und aufgeputscht ist.

Tipp: Wähle für die Abendroutine besser geeignete Alternativen, die deinem Kind helfen, sich zu entspannen, wie z.B. ein Buch (vor-)lesen oder ruhige Musik hören

Du erzählst von den Plänen für morgen.

Dein Kind liegt schon im Bett, und erzählst ihm oder ihr, was ihr morgen alles Tolles unternehmen werdet. Ihr freut euch beide darauf, und seid in Gedanken schon auf der Wasserrutsche oder im Zoo. Nur leider würde dein Kind jetzt am liebsten gleich losziehen (oder zumindest noch ganz lange darüber reden) und auf keinen Fall mehr Schlafen.

Tipp: Lass den Abend lieber mit einem ruhigen Tagesrückblick ausklingen. Erzähle deinem Kind von Momenten, die einfach schön waren (leckeres Eis, in der Pfütze springen,…) und vermeide schwierige Themen und Konflikte.

 

 


 

Hast du dich in einem dieser Punkte wiedererkannt? Schreib mir deine Erfahrungen gerne direkt per E-Mail. Ich freue mich immer über einen persönlichen Austausch unter Eltern

Ich wünsche dir und deinem Kind heute eine entspannte Einschlafbegleitung ♡